Natürliche Hotelbucht statt feiner Sandstrand
In der Werbung für ein Hotel wurde die Strandlage unter anderem mit den Angaben «Sand», «naturbelassen», «Badeplattform», «Badeschuhe empfohlen» und «privat» beschrieben. Die Beschwerdeführerin sah darin eine Irreführung: Tatsächlich sei die Bucht mehrheitlich felsig, mit rutschigen und scharfkantigen Steinen; Baden sei ohne Ponton kaum möglich.
Die SLK wies die Beschwerde ab. Nach ihrer Auffassung machten gerade die Hinweise «naturbelassen», «Badeschuhe empfohlen» und «Badeplattform» genügend deutlich, dass es sich nicht um einen feinen Sandstrand mit einfachem Einstieg ins Meer handelt. Durchschnittsadressaten müssten bei einer solchen Beschreibung mit natürlichen Hindernissen rechnen.
